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Richtig Heizen für Geldbeutel und Umwelt

Ein Haushalt verbraucht im Durchschnitt rund 70 Prozent seiner Energie für Raumwärme. Daher liegt hier nicht nur großes Potenzial, um Geld zu sparen, sondern auch um Emissionen zu vermindern – unsere Tipps rund ums Heizen sollen dabei behilflich sein.

05. Oktober 2021
Lesedauer: 10 Minuten
Autor des Artikels: Ronja Bleier

Raumwärme als Energiefresser

Schon gewusst? Die meiste Energie im Haushalt wird nicht etwa für Strom in Form von Beleuchtung und Elektrogeräte verbraucht, sondern für die behagliche Wärme der eigenen vier Wände – kurz gesagt: Fürs Heizen.

Dabei kann der jährliche Unterschied zwischen einem niedrigen und einem erhöhten Heizverbrauch in einer 70 Quadratmeter-Wohnung mit Erdgasheizung rund 595 Euro betragen. Es lohnt sich also, die eigenen Heizkosten näher anzusehen. Vor allem, weil Heizen nicht nur Nummer eins beim Energieverbrauch ist, sondern laut dem Umweltbundesamt auch für 63 Prozent der Kohlenstoff-Emissionen in deutschen Haushalten verantwortlich ist.

Energieverbrauch eines durchschnittlichen Haushaltes (in Prozent):

So sparen Sie Heizkosten

Auch wenn es immer mehr Möglichkeiten gibt, regenerative Energien für die Wärmeerzeugung zu nutzen, heizt ein Großteil der deutschen Eigenheimbesitzer noch mit Gas oder Öl. Dabei sind mehr als 40 Prozent der Heizungsanlagen über zehn Jahre alt und verbrauchen weit mehr emissionsreiche Energie als moderne und regenerative Modelle.

Insbesondere Mieter*innen können kaum beeinflussen, wie effizient ihre Heizung läuft. Wer seine Kosten und damit seinen Co2-Verbrauch trotzdem senken möchte, kann auf verschiedene Methoden und einfache Hilfsmittel zurückgreifen.

Heizung und Verbrauch kontrollieren

Woher weiß ich, dass die Heizung zu viel verbraucht?

Auf Heizspiegel.de, von der gemeinnützigen Beratungsgesellschaft co2online und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert, finden Sie bundesweite Vergleichswerte für Heizkosten und Heizenergieverbrauch. Außerdem können Mieter*innen dort ihre Heizkostenabrechung auf mögliche Fehler prüfen, indem sie ihren Verbrauch mit ähnlichen Haushalten vergleichen.

Vermieter*innen oder Eigenheimbesitzer*innen, deren Anlagen im Haus älter als 15 Jahre sind, sollten außerdem über einen professionellen Heizungscheck durch Fachbetriebe nachdenken, bei dem Empfehlungen über mögliche Optimierungen speziell auf Ihre Heizungsanlage zugeschnitten werden.

Für Kunden der N-ERGIE informiert Sie unsere Umwelt- und Energieberatung gerne über Einsparungspotenzialen in Ihrem Haushalt, interessante Förderprogramme und spezialisierte Fachkräfte in Ihrer Nähe.

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