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Einen Platz an der Sonne

Die Stromerzeugung aus Solarkraftanlagen ist gut fürs Klima. Aber wie können Freiflächenanlagen auch einen Beitrag für Biodiversität leisten? Ganz einfach: Wenn die dafür benötigten Flächen zusätzlich ökologisch bewirtschaftet und für Artenschutz und Biodiversität aufgewertet werden.

14. Mai 2020
Lesedauer: 2 Minuten
Autor des Artikels: Michael Enderlein

Die Sonnenkollektoren stören Flora und Fauna kaum. Im Gegenteil: Sie bieten sogar Unterschlupf für kleine Untermieter. Zum Beispiel Insekten. Für uns ein Grund einen Schritt weiter zu gehen: Im Laufe des Jahres 2020 stattet die N-ERGIE ihre PV-Freiflächenanlagen mit ein oder mehreren Insektenhotels aus. Diese bieten aufgrund unterschiedlicher Materialien Platz für zahlreiche Insektenarten – etwa für seltene Wildbienen, Mauerwespen oder Nützlinge wie Florfliegen und Ohrwürmer.

Auch bei der Herstellung der ein mal ein Meter großen Insektenhotels legen wir Wert auf Nachhaltigkeit und arbeiten mit der Werkstatt der Lebenshilfe Hammelburg zusammen.

Aber Freiflächenanlagen bieten noch viel mehr ökologisches Potenzial: Um die Biodiversität zu steigern, bewirtschaften wir schon länger die Grünflächen unterhalb und neben den Sonnenkollektoren. Zum Beispiel bieten wir unseren Untermietern ein reichhaltiges Buffet mit insektenfreundlichen Blühwiesen, lassen die Vegetation auf ausgewählten Anlagen von Schafen beweiden oder Streuobstwiesen als Ausgleichsflächen anpflanzen.

„Für uns als regionaler Energieversorger ist es nicht nur ein Anliegen, die Energiewende regional umzusetzen und den naturschonenden Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben. Wir wollen auch Klimaschutz und Artenvielfalt in Einklang bringen“, erklärt Rainer Kleedörfer, Prokurist und Leiter Unternehmensentwicklung bei der N-ERGIE.

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