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E-Auto: Der Strom macht den Unterschied

Wie klimaneutral fahren wir eigentlich mit einem E-Auto? Weltweit steigt die Nachfrage nach Mobilität. Gleichzeitig wissen wir, dass die uns bekannten Erdölreserven nur noch für etwa 40 Jahre ausreichen und die Frage des Klimaschutzes immer dringlicher wird. Für die Mobilitätswende ist die Elektrifizierung des Straßenverkehrs also unabdingbar. Doch wie soll der Mehrbedarf an Strom in Zukunft gedeckt werden?

28. Januar 2020
Lesedauer: 5 Minuten
Autor des Artikels: Michael Enderlein

Elektroautos, die mit Strom aus Kohlekraftwerken fahren, so die Kritiker, seien schließlich nicht im Sinne der Nachhaltigkeit. Legt man den aktuellen deutschen Strommix zugrunde, so haben E-Autos aufgrund ihrer höheren Effizienz jedoch schon heute eine bessere Ökobilanz als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Nahezu klimaneutral fahren sie allerdings tatsächlich erst dann, wenn man sie ausschließlich mit Ökostrom lädt.

Ein „Ja“ zu E-Mobilität bedeutet für die N-ERGIE daher auch ein „Ja“ zu Strom, der aus erneuerbaren Quellen stammt. Konzepte für Elektromobilität und Ökostrom gehen bei uns Hand in Hand: Wir bieten unseren Kunden Angebote, die zu ihrer individuellen Situation passen – egal, ob es um eine Wallbox, eine intelligente Ladesoftware oder einen passenden günstigen Ökostrom-Tarif geht.

Ökostrom bei der N-ERGIE: Sie haben die Wahl

Der Anteil erneuerbarer Energien wie Wasserkraft, Biomasse oder Sonnenenergie ist bei der N-ERGIE höher als beim durchschnittlichen bundesweiten Energiemix. Für Umweltbewusste bieten wir im Tarif STROM PUR NATUR Strom aus rein regenerativen Quellen an. Speziell für E-Mobilisten haben wir außerdem unser günstiges Ökostrom-Angebot STROM E-MOBIL entwickelt.

Dabei handelt es sich um 100 Prozent Ökostrom aus Wasserkraft- und Solaranlagen unserer Region – zertifiziert vom TÜV Rheinland. Sie können zwischen zwei Abrechnungsmodellen wählen: Im Tarif Strom E-MOBIL rechnen wir den Strom für Ihr Fahrzeug unabhängig von Ihrem privaten Haushalt ab, das heißt die Messung erfolgt über einen separaten Zähler. Wenn Sie eine Wallbox besitzen und den Strom für Ihr E-Auto und Ihren privaten Haushalt über einen gemeinsamen Zähler messen lassen möchten, ist unser Angebot STROM E-MOBIL plus das Richtige für Sie.

Übrigens: Auch unterwegs können Sie beim Aufladen des E-Autos voll auf Ökostrom setzen. Die N-ERGIE baut zusammen mit ihren Partnern im Ladeverbund+ eine einheitliche und nutzerfreundliche Ladeinfrastruktur in Nordbayern auf. An den mehreren hundert Ladestationen laden Sie zu 100 Prozent regionalen Ökostrom. Stromkunden der N-ERGIE “tanken” den Grünstrom im Ladeverbund+ sogar zum Vorteilspreis und sparen bis zu 30 Prozent.

Neue Technologien auf der Überholspur

Bei allen Bemühungen um eine klimaneutrale Mobilitätslösung werden jedoch auch immer wieder Befürchtungen vor einem Blackout laut, der durch einen ungebremsten Ausbau der E-Mobilität verursacht wird. Solche Annahmen sind jedoch unrealistisch: Bis 2050 wird der Stromverbrauch von E-Fahrzeugen voraussichtlich nur 19 Prozent des Gesamt-Stromverbrauchs ausmachen. Zudem steigt der Anteil der erneuerbaren Energien am Strommix kontinuierlich. 2017 wurden allein im Bereich der Photovoltaik 1,7 Megawatt neu installiert.

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Entscheidender dürfte der Umgang mit Lastspitzen sein. Hier können neue Speichertechnologien Abhilfe schaffen. Eine von ihnen ist das gesteuerte Laden des Elektroautos. Es berücksichtigt beim Aufladevorgang die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien und passt die Ladeleistung entsprechend an. Gleichzeitig arbeiten Forscher daran, Fahrzeugbatterien als stationäre Speicher zu nutzen: Denn die Batteriekapazitäten moderner E-Autos reichen aus, um einen Haushalt mehrere Tage mit Strom zu versorgen. Die Zukunft hält also nicht nur einen Zuwachs an Elektromobilität bereit, sondern auch innovative Technologien und dauerhaft stabile Stromnetze.

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