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Batteriespeicher im Netz der N-ERGIE: Drei Fragen, drei Antworten - Hallo, Energiewende!
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Batteriespeicher im Netz der N-ERGIE: Drei Fragen, drei Antworten

Die Kraft der Sonne speichern? Mit PV-Anlage und Batteriespeicher kein Problem – und ein großer Trend in unserem Netzgebiet, wie unser Mitarbeiter Thomas Bruch im Gespräch verrät.

14. Mai 2020
Lesedauer: 3 Minuten
Autor des Artikels: Michael Enderlein

Immer mehr Privathaushalte erwerben einen Batteriespeicher in Kombination mit einer Photovoltaikanlage, um den in der eigenen Solaranlage erzeugten Strom zu speichern sowie den Eigenverbrauch zu optimieren. Wie sieht es denn mit privat genutzten Stromspeichern im Netzgebiet der N-ERGIE aus? Dazu haben wir unseren Mitarbeiter Thomas Bruch, Leiter Netzentwicklung Strom bei der N-ERGIE Netz GmbH, befragt.

Herr Bruch, deutschlandweit geht die Zahl der Batteriespeicher in Kombination mit einer Photovoltaikanlage in Privathaushalten nach oben. Können Sie das auch im Netz der N-ERGIE beobachten?

Thomas Bruch: Auch im Netz der N-ERGIE bemerken wir einen deutlichen Anstieg: Bei den bisherigen Neuanfragen für PV-Anlagen im Jahr 2020 lag der Anteil der Anfragen, die zur PV-Anlage auch einen Heimspeicher installieren wollen, bei durchschnittlich 40 Prozent – in den letzten zwei Monaten, also im März und April 2020, sogar bei 45 Prozent.

Was muss ich bei der Inbetriebnahme eines Speichers beachten?

Thomas Bruch: Batteriespeicher sind, unabhängig der Leistung und Kapazität, anmeldepflichtig. Denn: Der Betrieb von Speichern wirkt sich auf den Energiefluss im Stromnetz aus, daher müssen wir als Netzbetreiber wissen, wer wo einen Speicher in welcher Größe installieren möchte. Die Anmeldung von Speichern muss beim Netzbetreiber – in unserem Netzgebiet bei der N-ERGIE Netz GmbH – erfolgen. Dies übernimmt ein eingetragener Installateur mit den Formularen der N-ERGIE Netz GmbH. Diese stehen im Bereich „Formulare“ unter www.n-ergie-netz.de kostenlos zur Verfügung. Einer Errichtung und Inbetrieb­nahme des Speichers steht dann in der Regel nichts mehr im Wege.

Wie sieht die Prognose in diesem Bereich aus?

Thomas Bruch: Derzeit sind über 3.500 Heimspeicher mit einer Anschlussleistung von fast 20.000 Kilowatt in unserem Netzgebiet gemeldet. Wir rechnen im Jahr 2020 mit über 4.500 neuen Anfragen für PV-Dachanlagen, davon werden wohl fast 2.000 auch einen Heimspeicher beinhalten. Den Großteil davon werden wir noch dieses Jahr in Betrieb gehen sehen. Für das Jahr 2021 gehen wir von einer weiteren Steigerung aus: Erste bestehende PV-Anlagen feiern nämlich demnächst ihren 20. Geburtstag und werden dann nicht mehr durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz – kurz EEG – gefördert. So wird für viele Betreiber das Speichern und Selbstnutzen der Energie reizvoller als das Einspeisen in das öffentliche Netz. Wir stehen also erst am Anfang einer Entwicklung.

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